Verein für psych. erkrankte Künstler

Name

 

Rita Meyer, geb. 26.11.1968

Schweiz

 

Lieblingsbücher
Schöne neue Welt von Aldous Huxley

Jetzt! Die Kraft der Gegenwart von Eckhart Tolle

 

Biografie:

 

habe ich in meinem ersten Buch Labbertal beschrieben. Mein Buch können Sie bei mir beziehen, senden Sie mir eine Mail und Sie erhalten es gegen Einzahlungsschein zu einem Vorzugspreis von CHF 20.00 plus Versandkosten zugeschickt (Versand innerhalb der Schweiz)

 

Kurz meine Eckdaten:

 

1985 erste Psychose und 2-monatiger Aufenthalt in einer geschlossenen Klinik

1989 Abbruch Lehrerseminar aufgrund der 1. Depression

1992 Abschluss kaufm. Lehre

1998 Abschluss Höhere Fachschule für Wirtschaft

dazwischen versch. Tätigkeiten im kaufm. Bereich

2001 2. Depression

2005 erste manische Phase / 5 Wochen FFE in Regensburg DE

2006 Wiederaufnahme Arbeit

Mitte 2006 Psychose in Thailand 3 Wochen "Klinik" in Thailand

Danach: erneuter Verlust der Arbeitsstelle

Ab 2007 wiederkehrende manische und stark depressive Phasen

Mai 2007 erneute Psychose, Einweisung Klinik bis November 2007

Seit anfangs 2008 beschwerdefrei

 

Sinn meines Lebens:

 

Seit ich denken kann, fragte ich mich dauernd:"was habe ich bloss auf dieser Erde verloren?" - Ich kam zu keinem befriedigendem Ergebnis, bis vor kurzem. Ich wuchs im Macherwahn auf - "nur wenn du was machst, hast du auch Freude" - war die eine Devise und die zweite war: "wenn du das machst, was ich von dir verlange, dann bist du ein "liebes"" - somit bekam ich herzlich wenig Liebe ab.  

 

Wenn ich alle depressiven Phasen zusammen zähle, komme ich auf 7 Jahre. Jahre der Verzweiflung, der Hoffnungslosigkeit, geprägt von Suizidgedanken und Minderwertigkeitskomplexen. Seit ich die Diagnose "bipolar" habe, steht mein Leben Kopf. 2 Arbeitsstellen wurden mir gekündigt und ich stand vor dem Abgrund. Ich konnte es mir lange nicht eingestehen, dass ich dieser Leistungsgesellschaft nicht mehr entsprechen kann. Ich bin allergisch auf hierarchisch patriarchalisch geführte Unternehmen, sprich ich kann mich nicht unterordnen. Aufgrund meiner jetzigen stabilen Phase kam ich zu vielen Erkenntnissen und auch zu meinem Lebensziel.

 

Lebensziel oder auch Sinn meines Lebens ist aufgrund meiner vielfältigen Erfahrungen mit der Psychiatrie,  Menschen in hoffnungslosen Situationen beizustehen. Ich bin überzeugt, dass nur Menschen, die solche Grenzerfahrungen, wie ich sie gemacht habe, nachvollziehen können, wie es sich anfühlt sogenannt "psychotisch" - "manisch" oder "depressiv" zu sein.

 

Mit dem Verein für psych. erkrankte Künstler möchte ich ein Zeichen setzen, ein Zeichen für alle, die sich nicht wehren können, die im sozialen Sumpf, einsam und verlassen ohne Lobby, am untersten Rand der Gesellschaft leben - und das im 21. Jahrhundert.

 

Nennen Sie es empowerment - es braucht enorm viel Kraft und Mut überhaupt die Fahrt auf der Achterbahn der Gefühle durchzustehen.


und zu guter Letzt:

 

"Verbessern heißt verändern. Perfekt sein heißt demnach, sich oft verändert zu haben."
Winston Churchill, englischer Politiker und Schriftsteller

ABER:

"Macht nur einen Plan!!! Wir ändern morgen, wir ändern heut, wir ändern wütend und erfreut. Wir ändern, ohne zu verzagen, an allen sieben Wochentagen. Wir ändern teils aus purer Lust, mit Vorsatz teils, teils unbewusst. Wir ändern gut und auch bedingt, weil ändern immer Arbeit bringt. Wir ändern resigniert und still, wie jeder es so haben will. Die Alten ändern und die Jungen, wir ändern selbst die Änderungen. Wir ändern, was man ändern kann, und stehen dabei unsern Mann. Und ist der Plan auch schon gelungen, bestimmt verträgt er Änderungen. Wir ändern deshalb früh und spät alles was zu ändern geht. Wir ändern heut und jederzeit, zum Denken bleibt uns wenig Zeit. - Änderungen vorbehalten!"
Prof. Dr. Bodo Runzheimer, Professor für Betriebswirtschaftslehre

 

Lieblingsszitat:

 

*Liebe Deinen Nächsten*

Wer sind mir die Nächsten? Nicht jene sind es deren Selbstzufriedenheit
Fessel geworden ist. Jene nicht, die nur den Wegweisern ihrer Vorteile folgen.
Auch nicht jene, deren Anpassungsfähigkeit die gefügige Masse zeugt.
Nah sind mir alle, die blutig sich stoßen am Leben,weil Widerstände sie nicht scheuen, und menschlich es zu formen, sich mühen. So sind Nächste mir nur wenige.


Aber: /Ich bin nicht allein!/
Horst Grasshoff