Informationsveranstaltungen
- Die DGBS (http://www.dgbs.de)veranstaltet bereits heute Jahreskongresse mit verschiedenen Schwerpunkten für Betroffene und Fachleute
- Die Swiss Society of Bipolar Disorders veranstaltet zwar bereits solche Kongresse, jedoch unter Ausschluss der
Öffentlichkeit
- Filmvorführungen zum Thema Depressionen, Borderline-Erkrankungen, bipolaren Störungen etc. beispielsweise in Psychiatrien oder auch in anderen öffentlich zugänglichen Räumen
- Podiumsdiskussionen, wo sich stabile Betroffene mit Angehörigen und Fachpersonal organisieren und dem interessierten Publikum differenziertes Wissen vermitteln
Schottland macht es vor
In Schottland wurde eine landesweite Kampagne zur Entstigmatisierung initiert. Weitere Informationen finden Sie im unten stehenden PDF.
John KummerVortrag Schotland2008.pdf
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Bipolare Störungen brauchen mehr Öffentlichkeit
Fakten, Fakten, Fakten (Auszug von der DGBS Page)
- Bipolare Störungen (manisch – depressive Erkrankungen) sind häufig:
Mindestens 2 Millionen Menschen sind in Deutschland betroffen.
- Bipolare Störungen haben sozio – ökonomische Auswirkungen:
Gemäß WHO – Report 2000 gehören sie zu den 10 Erkrankungen, die weltweit am häufigsten zu andauernder Behinderung führen.
- Bipolare Störungen haben einen gravierenden Einfluss auf das Leben:
Mindestens 20 % der Betroffenen unternehmen einen Suizidversuch. 15 % versterben am Suizid. Die Mortalitätsrate liegt insgesamt 2 – 3 mal höher als im Bevölkerungsdurchschnitt.
- Bipolare Störungen werden in Deutschland unverändert unterdiagnostiziert:
Schätzungsweise wird bei weniger als 50 % der Betroffenen je die korrekte Diagnose gestellt und eine Behandlung eingeleitet.
- Bipolare Störungen werden zu spät diagnostiziert:
Im Schnitt vergehen 10 Jahre zwischen erster Krankheitsepisode, korrekter Diagnose und Beginn einer adäquaten Therapie.