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Rita Meyer, geb. 26.11.1968

 

Wohnort Winterthur

 

 

Biografie

 

Einen Teil davon habe ich in meinem ersten Buch Labbertal beschrieben. Mein Buch können Sie bei mir beziehen, senden Sie mir eine Mail und Sie erhalten es gegen Einzahlungsschein zu einem Vorzugspreis von CHF 20.00 plus Versandkosten zugeschickt.

 

Ein Ziel meines Lebens

 

Wenn ich alle depressiven Phasen zusammen zähle, komme ich auf sieben Jahre. Jahre der Verzweiflung, der Hoffnungslosigkeit, geprägt von Suizidgedanken und Minderwertigkeitskomplexen. Seit ich die Diagnose "bipolar" habe, steht mein Leben Kopf. Zwei Arbeitsstellen wurden mir gekündigt und ich stand vor dem Abgrund und konnte es mir lange nicht eingestehen, dass ich dieser "Leistungsgesellschaft" nicht mehr entsprechen kann. Aufgrund meiner jetzigen stabilen Phase kam ich zu vielen Erkenntnissen und auch zu einem Lebensziel.

 

Aufgrund meiner vielfältigen Erfahrungen in der Psychiatrie will ich Menschen in schwierigen Lebensphasen beistehen. Ich bin überzeugt, dass vor allem Menschen, die solche Grenzerfahrungen wie ich sie gemacht habe, nachvollziehen können, wie es sich anfühlt sogenannt "psychotisch" - "manisch" oder "depressiv" zu sein.

 

Mit dem Verein für psych. erkrankte Künstler möchte ich mich gemeinsam mit Ihnen für die Ressourcenförderung psych. erkrankter Menschen einsetzen und damit der Stigmatisierung entgegenwirken. 

 

Es ist ein bescheidener Beitrag und doch bin ich zuversichtlich, dass wir gemeinsam viel erreichen können. Lassen Sie es uns angehen!  

 

 

und zu guter Letzt:

 

"Verbessern heißt verändern. Perfekt sein heißt demnach, sich oft verändert zu haben."
Winston Churchill, englischer Politiker und Schriftsteller (ebenfalls bipolar)

ABER:

"Macht nur einen Plan!!! Wir ändern morgen, wir ändern heut, wir ändern wütend und erfreut. Wir ändern, ohne zu verzagen, an allen sieben Wochentagen. Wir ändern teils aus purer Lust, mit Vorsatz teils, teils unbewusst. Wir ändern gut und auch bedingt, weil ändern immer Arbeit bringt. Wir ändern resigniert und still, wie jeder es so haben will. Die Alten ändern und die Jungen, wir ändern selbst die Änderungen. Wir ändern, was man ändern kann, und stehen dabei unsern Mann. Und ist der Plan auch schon gelungen, bestimmt verträgt er Änderungen. Wir ändern deshalb früh und spät alles was zu ändern geht. Wir ändern heut und jederzeit, zum Denken bleibt uns wenig Zeit. - Änderungen vorbehalten!"
Prof. Dr. Bodo Runzheimer, Professor für Betriebswirtschaftslehre

 

 

*Liebe Deinen Nächsten*

Wer sind mir die Nächsten? Nicht jene sind es deren Selbstzufriedenheit
Fessel geworden ist. Jene nicht, die nur den Wegweisern ihrer Vorteile folgen.
Auch nicht jene, deren Anpassungsfähigkeit die gefügige Masse zeugt.
Nah sind mir alle, die blutig sich stoßen am Leben, weil Widerstände sie nicht scheuen, und menschlich es zu formen, sich mühen. So sind Nächste mir nur wenige.


Aber: /Ich bin nicht allein!/
Horst Grasshoff