Soziale Dimensionen psych. Erkrankungen
- Arbeitsplatzverlust durch häufige Fehlzeiten bei Instabilität
- Arbeitslosigkeit - Sozialer Abstieg
- Drohende Berentung
- Vereinsamung durch phasenbedingte Abbrüche der Kontakte
- Trennungen / Scheidungen
- Verschuldung
- Stigmatisierung
- Fehlende Integrität
Unterstützungsmöglichkeiten
- Frühe Kontaktaufnahme mit Arbeitgeber
- Information der Angehörigen und Freunde, dass es sich bei diesen Erkrankungen nicht um ein Verschulden des Kranken handelt
- Menschen auf der Akkutstation bekommen Besuch von stabilen Betroffenen, dies soll Mut vermitteln, des weiteren sollen sie von den Stabilen wenn möglich weiter begleitet werden.
- Soziale Hilfe darf nicht an der Klinikpforte aufhören: dringend weitere Unterstützung durch Fachpersonal, sonst droht eine weitere Krankheitsphase, da der Mensch erneut in das selbe Umfeld
zurück geschickt wird
- Falls der Betroffene keine geeignete Wohnform hat (alleinstehend) soll zur Überbrückung und Stabilisierung eine betreute Wohnform oder wie die von der PUK http://www.pukzh.ch/ wieder aufgenommene Idee der Gastfamilie http://www.gastfamilien.ch/ gefunden werden, auch dies
sollte von einem sozialpsychiatrischen Dienst in die Wege geleitet werden.